Neugründung des Staates Israel

DIE GEBIETE DER 12 STÄMME ISRAELS NACH DER BIBEL

Im 16. Jahrhundert hat Theodor Beza erstmals Israel wieder als Nation im Heilsplan Gottes entdeckt. Thomas Brightman wurde zum „Vater“ der Lehre von der Wiederherstellung Israels.

Gläubige Parlamentarier wie z.B. Henry Finch übernahmen die neue Erkenntnis auf die politische Bühne. Lord Shaftsbury aus England machte sich im 19. Jahrhundert die Idee zu eigen und plante in Palästina einen Vasallenstaat zu schaffen. Die biblische Erkenntnis einiger gläubigen Politiker wurde so aus strategischen Gründen zum politischen Programm. . Es ist eine Ironie der Geschichte, dass der Atheist Napoleon als erster Staatsmann die Gründung des Staates Israel anstrebte.

Das Lehrgebäude der Wiederherstellung Israels wurde verstärkt & ausgebaut durch John Nelson Darby (1800 – 1882) mit seiner Lehre von den Heilszeiten. So entstand der christliche Zionismus etwa 60 Jahre vor dem jüdischen. Gott hatte seinen Plan den Knechten offenbart wie es in Amos 3,7 geschrieben steht.

So haben also bekannte christliche  Politiker & Kleriker die moralische und geschichtliche Grundlage für die Erfolge der zionistischen Bewegung gelegt. Auch sei ein Trio von Britischen Offizieren zu erwähnen, die während der Jahre zwi­schen den beiden Weltkriegen dazu beitrugen den jüdischen Kampfgeist wiederherzustellen. Es gab noch 2 weniger bekannte christliche Pastoren – Rev. John Grauel & Rev. Wiiliam Hull –  die eine Schlüsselrolle spielten in dem Beschluss der Ver­einten Nationen am 29.November 1947 Palästina zu teilen, welcher 6 Monate später den Weg für Israels Unabhängigkeit bahnte.

Theodor Herzl wurde von Shaftsbury und einem gläubigen anglikanischen Priester William Hechler inspiriert, begleitet und kräftig unterstützt. Aber erst der 2. Weltkrieg schuf erst alle Voraussetzungen , dass die Weltgemeinschaft hinter der Gründung des Staates Israel stand.

Im Februar 1947 setzen die Vereinten Nationen ein Spezial-Komitee für Palästina (UNSCOP) ein, deren Aufgabe es war eine Untersuchung durchzuführen und eine Lö­sung für das „unrealisierbare britische Mandat“ vorzuschlagen. Auf der einen Seite war das Komitee beeindruckt von den jüdischen Fortschritten im Land. Auf der anderen Seite lastete die Misere von 250000 jüdischen Flüchtlingen in europäischen Flücht­lingslagern schwer auf dem Komitee. Verzweifelte Versuche, jene nach Palästina zu schiffen, wurden von Englands pro-arabischer Politik blockiert. Das traurige Schicksal  der „Exodus“ 1947, einem mit 4500 halbnackten Holocaust Überlebenden voll bepacktem Schiff, entging dem Komitee in diesem Sommer nicht. Die Flüchtlinge wurden am Ende nach Deutschland zurück geschickt. Die Tragödie spielte sich mehrere Monate vor den Augen der Weltöffentlichkeit ab & schürte in dem Komitee ein wachsendes Bewusstsein für ihre humanitäre Aktion.

Rev. Hull legte dem gesamten Komitee einen Brief vor in dem er sich in machtvoller Weise für den christlichen Zionismus einsetzte: Er machte damit auf den kanadischen Delegierten Richter Ivan Rand einen starken Eindruck. In gewisser Weise wur­de dieser zum „Gewissen“ des Komitees. Unter seiner Führung empfahl die Mehr­heit des UNSCOP die Teilung des Landes in einen jüdischen und einen arabischen Staat.

Die Jüdische Einwanderungsbehörde (Jewish Agency) nahm diesen Entschluss an, doch die arabischen Führer lehnten ihn ab und reagierten mit sofortigen Aggressionen. Als das britische Mandat am 14. Mai 1948 endete hatten die arabisch jüdischen Kämpfe bereits de facto zur Teilung geführt , und das jüdische Volk war im Begriff, die neue Geburt ihrer uralten Nation anzumelden.

So wurde der Staat Israel endgültig gegründet und konnte – mit Gottes Hilfe – den An­griffen von 5 wohlgerüsteten arabischen Armeen abwehren. Heute ist der Staat Israel über 60 Jahre alt und verfügt über die stärkste Armee im nahen Osten. (S. 17) Charisma Nr. 136 S. 18

Wir können nicht Jesus und seine Gemeinde lieben, wenn wir nicht auch die jüdische Gemeinde Jesu lieben. Wir können nicht Gemeinde Jesu bauen, ohne dass uns auch der Bau der messianischen Gemeinde Jesu am Herzen liegt. Messianische Juden und Christen brauchen einander.

–         Nur die Juden konnten und können  die Bedeutung von Christus (Jeschuas) verstehen, denn er war in die Geschichte und die inspirierten Schriften Israels einge­bettet. Die Juden warteten auf Ihn. Er musste ein Jude sein (5. Mose 18,15) und er musste ein Nachkomme Judas und des Hauses Davids sein. (1. Mose 49,19;  2. Samuel 7,13)

–         Jeder Jude erwartete den Messias, auch wenn er Ihn bei seinem Kommen nicht erkannte. Nur deshalb konnten die Juden Ihn anderen erklären – und erst nachdem sie Ihn selber verstanden hatten, aus diesem Grund waren alle Apostel Juden. Jesus erklärte seinen Jüngern nach seiner Auferstehung ganz deutlich, dass seine Botschaft von Buße und Vergebung der Sünden in seinem Namen allen Nationen verkündet werden sollen (Lukas 24,47).

–         Deshalb forderte Jesus seine Jünger in seinem Missionsbefehl auf, alle Nationen zu Jüngern zu machen  Matthäus 28,19-20 und die Apostel begannen nach und nach seinen Befehl auszuführen. (X – Steer, Mit Muslimen über Christus reden)

Paulus betont im Römerbrief Kap.10 & 11

  1. Dass wir Wohlgefallen haben im Bezug auf das Volk Israel, dass wir es lieben sollen von ganzem Herzen, weil Gott das Volk Israel erwählt hat, weil er sie berufen hat und er es zur Erfüllung bringt.
  2. Und das zweite ist, weil Wohlgefallen da ist für sie – für das jüdische Volk – weil Liebe da ist sagt er „Ist mein Flehen für sie zu Gott, dass sie gerettet werden“.

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Wie ist das mit der Wiederherstellung Israels?

lesen Sie einen Artikel von Ludwig Schneider, dem Chefredaktuer von der Nachrichtenagentur „Israel Heute“

Biblische Landverheißungen – das Los des Erbteils

Die göttliche Zusage an Israel

„Der HErr hat Isaak auserkoren,hat seinen Bund mit Jakob durch einen Eid bekräftigt,hat sich Israel mit seiner Treue verbürgt: Eure Kinder führe ich in dieses Land,nach Kanaan, das auf ewig das Los euer Erbteils ist.“So lautet, ins Deutsche übertragen die vierte Strophe des gereimten 105. Psalmes, wie er seit 1968 in den Niederlanden gesungen wird. Die Worte geben haargenau wieder, worum es uns in diesem Artikel geht: um die Landverheißung Gottes an Israel.

Kanaan, das gelobte Land. Das Los des Erbteils für Abraham und seine Nachkommen. Für jeden, der das Alte Testament ernst nimmt, dürfte es kaum eine Frage sein: Gott hat Israel Kanaan verheißen als ewigen Besitz. Es gibt fast 50 Bibelstellen, wo die Landverheißung betont, oft auch noch durch einen Eid von Gottes Seite bestätigt wird. Natürlich befassen wir uns im Rahmen dieses Artikels nicht mit allen Stellen. Ich beschränke mich auf nur einige.

Das 1. Symposion des Institutes für Israelogie hat sich mit der biblischen Landverheißung befasst (Israelnetz)

Hat Israel ein Recht auf das Land?

Vorträge erscheinen als Buch

In einer abschließenden Diskussionsrunde waren sich Referenten und Teilnehmer darin einig, dass das „heilige“ Land letztlich Gott gehört. Auch ein grundsätzliches Wohlwollen gegenüber Israel wurde als gemeinsames Element genannt. Alle Beiträge des Symposions sollen in einem Buch veröffentlicht werden. – Das Institut für Israelogie wurde 2004 gegründet. Es will in Forschung und Lehre ein biblisch-heilsgeschichtlich begründetes und geschichtlich fundiertes Verständnis von Israel fördern.

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