Hypothek aus der deutschen Vergangenheit

Die Bibel sagt in 2. Mose 20,5 b

Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen,

Dass auch uns Deutsche die Vergangenheit immer noch belastet ist außer Frage. Wenn ich auch bisher gemeint habe mich betrifft keine Kollektivschuld. Es kann so sein, dass mich die Schuld meiner Vorfahren noch einholt und ich heute um Vergebung bitten sollte. (?!)

Die Reichskristallnacht wurde zum brutalen Auftakt einer blutigen Judenverfolgung  in Deutschland und ganz Europa der am Ende 6 Millionen Juden zum Opfer fielen. Die Kirchen – bis auf Ausnahmen – hüllten sich in Schweigen . Wenn man die geistliche Entwicklung der vergangenen 70 Jahre und länger in Deutschland betrachtet so gibt es nicht viel ermutigendes zu berichten. Deutschland hat sich zu einem Missionsland zurück entwickelt, gerade mal 2 % bibeltreue Christen gibt es in Deutschland. – es könnten so viel mehr sein – Ob dies mit der Vergangenheit zu tun hat ?  Das Wort GOTTES zeigt, dass die Art und Weise wie wir mit dem jüdischen Volk umgehen über Segen und Fluch entscheidet.

4.Mose 24,9 – Gesegnet sei, wer dich segnet, und verflucht, wer dich verflucht

1.Mose 12,3 – Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden

Jeremia 51,11

Der Herr hat den Königen von Medien in den Sinn gegeben, gegen Babylonien Krieg zu führen. Sie sollen das Land vernichten. So vergilt er den Babyloniern, was sie mit seinem Tempel gemacht haben. Ich höre schon die Kommandorufe der Meder: »Pfeile bereitmachen! – Schilde aufnehmen

Sacharja 2,12 – Er sagt zu euch: »Wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an

Römer 11,17-21 –  Nun sind einige Zweige an dem edlen Ölbaum ausgebrochen worden, und unter die übrigen wurdet ihr als neue Zweige eingepfropft. Obwohl ihr von einem wilden Ölbaum stammt, habt ihr jetzt Anteil an den guten Säften des edlen Ölbaums. (Eph 2,11)

Darum überhebt euch nicht über die Zweige, die ausgebrochen wurden. Ihr habt keinen Grund, euch etwas einzubilden! Nicht ihr tragt die Wurzel, sondern die Wurzel trägt euch. (Joh 4,22) Ihr werdet vielleicht sagen: »Die Zweige sind ausgebrochen worden, um uns Platz zu machen!« Gewiss, aber sie wurden ausgebrochen, weil sie nicht glaubten. Und ihr gehört nur dazu, weil ihr glaubt – und wenn ihr im Glauben beharrt. Seid also nicht überheblich, sondern bedenkt, mit wem ihr es zu tun habt! (1Kor 10,12). Wenn Gott schon die Juden nicht verschont hat, obwohl sie die natürlichen Zweige sind, dann wird er euch bestimmt nicht verschonen. Ihr seht hier die Güte und zugleich die Strenge Gottes. Streng ist er zu denen, die sich von ihm abwenden. Gütig ist er zu euch – wenn ihr euch nur bewusst bleibt, dass ihr allein von seiner Güte lebt; sonst werdet ihr auch ausgehauen. Aber auch die Juden werden wieder eingepfropft, wenn sie die Einladung zum Glauben nicht länger abweisen. Gott hat sehr wohl die Macht dazu. Er hat euch als Zweige eines wilden Ölbaums ganz gegen die natürliche Ordnung in den edlen Ölbaum eingepfropft. Dann kann er erst recht die Juden als die natürlichen Zweige wieder in ihren eigenen Baum einpfropfen.

Es mag sicher noch weitere Faktoren geben, die für unsere geistliche „Trockenheit“ in Deutschland verantwortlich sind, aber das Versündigen gegen das jüdische Volk wird  vom Wort Gottes in besonderer Weise als ein Vergehen hervorgehoben, das den Zorn und gar Fluch Gottes anzieht.

Es gibt bereits viele Mahnmale, Gedenkstätten & Stolpersteine. Aber ob sich die Herzen verändert haben bleibt eine offene Frage. Vor Kurzem veröffentlicht die israelische Zeitung  „Yediot Ahronot“ eine Studie laut derer gerade in Deutschland antiisraelische Haltungen zunehmen.

Heute muss unser Entschluss feststehen, um Zions willen nicht zu schweigen: Jesaja 62,1

Wenn ich dich, Jerusalem, sehe, raubt es mir die Ruhe, ich kann nicht schweigen. Ich muss so lange zu Gott rufen, bis er dir hilft, bis neues Glück für dich aufstrahlt wie die Morgensonne oder wie Fackelschein in der Nacht.

oder wie Ruth zu sprechen: „Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott“. Königin Esther war bereit ihr eigenes Leben zu riskieren mit den Worten auf den Lippen: „Komme ich um so komme ich um“ trat sie vor den König Ahasveros und setzte sich dort für das Überleben der Juden im persischen Reich ein.

Wenn wir an die schrecklichen Ereignisse vom 09.11.1938 denken und Gott suchen und Ihn darum bitten, dass er seinen Geist über Deutschland ausgießt. Wir wollen aus der Vergangenheit lernen, und es in unseren Herzen fest machen, dass sich die Geschichte in unserem Lande nicht wiederholen darf. Wir wollen vor Gott den Entschluss fassen, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Israel feindlichen Haltungen mit Mut entgegen zu treten. Wir wollen auch für Israel beten wie Daniel es tat:

„Gieße deinen Geist der Gnade und des Flehens aus über Israel. Bewahre das Land vor Angriffen und hilf uns in Gottes Liebe deinem auserwählten Volk zur Seite zu stehen.“ Daniel 9,17

Die Erstarkung extrem Israel feindlicher Kräfte in der islamischen Welt (Iran, Hamas, Hisbollah) und in Europa fordern nicht nur Israelfreunde sondern alle Christen heraus, im persönlichen wie auch im öffentlichen Bereich einen vor Gott, vor der Geschichte und vor dem eigenen Gewissen verantwortbaren Standpunkt zu finden.

Ein Mahnmal für Millionen Opfer der Kirche
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